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 Betreff des Beitrags: Neustrukturierung der Kompetenzen der Arbeitsagentur
BeitragVerfasst: Mittwoch 28. Juli 2010, 22:43 
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Eure Meinung ist gefragt! Die Arge erfüllt in Deutschland eine Nachteilsausgleichsfunktion durch die Zahlung von ALG I und Hartz 4 sowie eine Aktivierungsfunktion, also die Vermittlung in neue Jobs. Gerade die Aktivierungsfunktion erfüllt sie nur sehr schlecht. Teilweise haben wir Betreuungsschlüssel von 1:200 (Mitarbeiter Arge : Arbeitsloser). Wegen der anonymen Betreuung erreicht die Arge auch nur Vermittlungsquoten von 30-40 %. Dabei werden Milliarden in unsinnige, nicht zielführende Qualifizierungen und Förderprogramme gepumpt.

Ich bin für eine Trennung der beiden Kompetenzfelder. Die Arge soll eine reine soziale, verwaltende Nachteilsausgleichsfunktion erfüllen. Die Aktivierung soll der freie Markt übernehmen, sprich Personalagenturen. Dadurch würden so viele Einspsarpotenziale (z.B. Sozialausgaben durch schnellere Vermittlung und höhere Vermittlungsquoten) entstehen, dass die Jobsuche für jeden wirklich Arbeitswilligen durch Vermittlungsgutscheine erfolgen kann. Häufig scheitern Bewerbungen durch eine schlechte Präsentation der Bewerber oder fehlende jobspezifische Qualifikationen. Warum übetragen wir den Prozess der Bewerbung nicht dem freien Markt. Die Personalagenturen haben Gewinnerzielungsabsichten. Also werden sie die Arbeitswilligen im Bewerbungsprozess unerstützen. Das beginnt bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, geht über die Beratung zum richtigen präsentieren in Vorstellungsgesprächen und, wenn nötig, für ein spezifisches Jobangebot für den Arbeitssuchenden können sie eine zielführende Qualifikation aus Mittel der Arge durchführen. Also auf spezifische Arbeitsmarktbedürfnisse qualifizieren anstelle sinnlose Computer- oder Sprachkurse zu finanzieren.

Für das Verfahren mit notorisch Arbeitsunwilligen können weiterhin die bisherigen Instrumente genutzt werden.
Was meint ihr?


Zuletzt geändert von RS_LE am Mittwoch 28. Juli 2010, 22:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neustrukturierung der Kompetenzen der Arbeitsagentur
BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 09:41 
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Zitat:
Eure Meinung ist gefragt! Die Arge erfüllt in Deutschland eine Nachteilsausgleichsfunktion durch die Zahlung von ALG I und Hartz 4 sowie eine Aktivierungsfunktion, also die Vermittlung in neue Jobs. Gerade die Aktivierungsfunktion erfüllt sie nur sehr schlecht. Teilweise haben wir Betreuungsschlüssel von 1:200 (Mitarbeiter Arge : Arbeitsloser). Wegen der anonymen Betreuung erreicht die Arge auch nur Vermittlungsquoten von 30-40 %. Dabei werden Milliarden in unsinnige, nicht zielführende Qualifizierungen und Förderprogramme gepumpt.

Finde ich "witzig" diese Rechung ^^
Wenn keien Arbeitsplätez da sind, dann bringt auch ein Verhältniss von 1:1 nichts (abgesehen davon das wir ca. 199 ARbeitslose weniger pro Sachbearbeiter hat - goil, ich habe wieder ne Milchbubenrechnung zur Reduzierung der Arbeitslosen - ohne eine tatsächliche Arbeitslosenreduzierung, aber imemrhin Statistisch sind es weniger ^^).
"auch nur Vermittlungsquoten von 30-40 %" hihi, vieleicht liegt es auch daran, das die für nur ca. 30 - 40 % Jobangebote haben (trotz gesetzlicher Verordnung das es 100% sind/sein sollen :gruebel: )?
Zitat:
Dabei werden Milliarden in unsinnige, nicht zielführende Qualifizierungen und Förderprogramme gepumpt.

Ja genau das ist es. Alle 3 Monate ein neues Betriebssystem (installieren/Hardware anpassen/Mitarbeiter schulen etc...), prikäre Arbeitsverhältnisse der Sachbearbeiter, Förderprogramme die man eher als Förderung von Korutpion und Bilanzfälschung ansehen könnte.

Ich bin mir ganz sicher das man die Agentur für Arbeit und das Jobcenter zusammen legen kann, den GmbH Teil wieder dircht macht und wieder der hoheitlichen Aufgabe des Staates unterordnet, die Arbeitsabläufe Bundesweit angleicht, die Datenbanken aktueller hält (da sind Jobangebote drinen, die sind schon seit Moanten vergeben) ach, einfach effizienter arbeiten und weniger drum herum puzzlen. Und man sollte nochwas einsehen, es wird IMMER arbeitslose geben, es wird IMMMER auch Arbeitslose geben die einfach keienn Bock haben, oder welche die unbedingt arbeiten wollen. Von daher sehe ich die Lösung nicht darin jeden irgendwo in Arbeit zu bringen, sondern jedem irgendwie sein Leben zu sichern. Wenn eienr wirklich nicht arbeiten will haben wir ohnehin nur 1 Möglichkeit (akzeptieren und keien Sanktionen!!! Das dient auch zur Sicherung der inneren Ordnung!!!). Die andere wäre, man vertwertet die industriell, und da sind wir nicht mehr weit entfernt, momentan sind wir noch etwa 1€ davon entfernt ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Neustrukturierung der Kompetenzen der Arbeitsagentur
BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 11:07 
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genau das ist der Trugschluß. Wir haben für weit mehr als 30-40% der Arbeitsuchenden Arbeitsplätze. Gute Transferdienstleister schaffen binnen einen Jahres Vermittlungsquoten von 80% in neue Arbeit. Die übrigen 20% können oder wollen dann wirklich nicht arbeiten.

Die Jobbörsen der Arge sind voll, die Unternehmen jammern, dass sie keine geeigneten Arbeitskräfte finden. Genau da setzt mein Vorschlag an. Nach Marktbedürfnissen qualifizieren und nicht mit der Gießkanne wie bei der Arge. Wie kann man diese marktgerechte Qualifizierung am besten erreichen? Man koppelt sie an Grundlagen der Ökonomie, nämlich der Gewinnmaximierung?. Wer hat Interesse seinen Gewinn zu maximieren? Der Arbeitswillige in Form eines sicheren Gehalts und Personalagenturen durch hohe Vermittlungsquoten welche über Vermittlungsgutscheine finanziert werden. Es ist also für beide ein Vorteil. Die Thematik Grundsicherung zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung kann weiter durch die Arge betreut werden. Für diejenigen welche nicht arbeiten können oder wollen ändert sich nichts. Nur die Arbeitswilligen bekommen viel intensivere Unterstützung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neustrukturierung der Kompetenzen der Arbeitsagentur
BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 13:51 
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Naja, ob jetzt 30 oder 50 Prozent, ist ja egal, es ist definitv weniger bezahlbare Arbeit da als Arbeitssuchende...

Ich könnte noch einen Grund anführen, weshalb Transferdienstleister binnen eines Jahres die Vermittlungsquoten von 80% erreichen. Könnte vieleicht auch daran liegen, das die alleine mit der vermittlung Gelder generieren. Für jede Vermittluing 2000€ auf die Hand. Dabei ist unerheblich wie die vermittelte Stelle ist. Das einzigste wichtige ist, das die einen betsimmten Vertarg unterschreiben und eine gewisse Zeit dabei sind um die volle Subvention zu erhalten. Das können pro Mitarbeiter bis zu 8000€ für 6 Monaten sein ^^
Zahlen muss man da aus eigener Tasche noch 4000€ für 6 Monate. Eine Vollzeitkraft die nur 4000€ in 6 Monaten kostet, das ist recht reizend :BangHead:

Zitat:
Nach Marktbedürfnissen qualifizieren und nicht mit der Gießkanne wie bei der Arge.

Das ist die einzigste logische Konsequenz. Jedoch kommen dann die ganzen Regierungsparteien und Anhänger an und labern dich mit der DDR zu... Aber mal ehrlich, wir haben schion wieder eine Planwirtschaft, der Staat hängt schon wieder so tief in der Wirtschaft, so das der Staat nurnoch das Werkzeug der Wirtschaft ist. Sozusagen das Werkzeug um sich das Land den Bedürfnissen anzupassen ^^ Klasse!
Ja, aber nach meiner Vorstellung muss es sowas wie eine Nachfrage geben, deren Bedarf gedeckt werden muss. Dazu gehört tatsächlich, das man dann weitläufige Verträge abschliest, so das dann die Unternehmen die diesen Bedarf gefordert haben, dass diese Unternehmen im Fall der nicht inanspruchnahme des ausgebildeten Potenzial in Regress genaommen werden kann. Muss man vieleicht nicht so handhaben, aber in etwa so muss es gehen. Man kann doch nicht wild ausbilden lassen.
Wenn ich jetzt zB. das manche Träger für die Arge Einzehandelskauifleute ausbilden, dann frage ich mich: Wozu?
Wir haben genug arbeitslose Verkäufer und Einzelhandelskaufleute... Warum noch mehr? Klar, um die Lohnkosten längerfristig drücken zu können (machst du es nicht, macht es eben ein Anderer).

Ich finde, das diese verträge zwischen Jobcenter (oder ARge!?!?) und den Tarnsfergesellschaften sofort aufgekündegt werden muss. Desweiteren ist es ein muss, das Know How der Transfergesellschaften zu übernehmen. Meinetwegen kann man die ganezn Transfergesellschaften verstaatlichen (wovon ich nicht viel halte, da es auch Transfergesellschaften gibt die wirklich auch ohne Jocenter und Arge leben). Auf jedenfall muss die Hoheit wieder bei Bund liegen. Die ganze Arbeit und die ganze Verantwortung muss zurück an den Staat. Wenn der Staat nicht in der lage ist die VErantwortung und die Arbeit zu stämmen, dann müssen wir mal darüber reden, ob da wirklich die richtigen Leute arbeietn. Denn auch in den Behörden gibt es gaaaaanz viele Säcke die man auch sofort in Pension schicken könnte ohen das es jemanden auffallen würde.
So habe ich zB. in einer Staatlichen Deutschen Großbank gesehen, wie Baemte kalt gestellt werden. Feuern kann man die ja nicht, also werden einfach die Arbeitsplätze wegrationalisiert. Anschliesend hat der Herr nurnoch eine Wahl: Kündigen oder den Vertrag sprichwörtlich aussitzen ^^

Also ich denke mal unsere SIchtweise geht in eine Richtung. Auch höre ich heraus das Du nicht daran glaubst das die Vollbeschäftigung (sozialversicherungspflichtig!!!!) in Deutschland möglich ist? Also du gehst auch davon aus, das ein gewisser Prozentsatz einfach mitgeschliffen werden muss!?

Und für Arbeitswillige haben wir ohnehin was besonderes. Also es ist so gedacht (glaube steht nett im Programm, ist aber so gedacht), dass jeder Arbeitslose erstmal selber entscheiden kann ob er arbeitswillig ist oder nicht. Die die nicht arbeitswillig sind haben sofort Ruhe vom Amt. Dem seine Hilfe beläuft sich dann aber auf das unterste Niveau. Das bedeutet: Wohnung wird bezahlt (warm), einmalige Sachen wie Waschmaschine, TV usw. wird entweder gestellt oder muss extra beantragt werden, und dann noch etwas zum leben. Es würde für diese Person noch in etwa der Betrag dazu kommen, denn man auch heute bekomemn würde. ca. 350 - 400€ Pro Person. Die haben dann aber auch wirklich Ruhe und müssen sich nurnoch wohlwollend in der Gesellscjhaft verhalten (keine krummen Geschäfte, kein Nebenjob, kein extra Nebenbei etc.)

Die Leute die Arbeitswillig sind, die bekommen von vornhinein mehr. Dafür müssern die auch Bewerbungen schreiben und dann auch jeden passenden Job annehmen. Dafür bekommen die auch mehr als die die nichts wollen ^^

So weiss man relativ schnell wer will und wer nicht. AUf der anderen Seite läuft dann auch keiner mehr Amok wenn ihm mal 100% der Hilfe gekürzt hat. Das geht dann nicht mehr. Also kürzung von Leistungen gibts dann nett mehr. Es gibt ein unterstes Niveau, unter welches selbst der Staat nicht gehen darf.

Mal ganz ehrlich, es gibt Leute denenn wurden 100% der Hilfe gestrichen weil die keinen Bock mehr auf ighren 1€ Job hatten. Da kann man sagen, ok, selber dran schuld. Ich schaue jedoch hinter die Kulissen, und da fällt mri dann relativ schnell auf, das genau diese Person, die schon vor nem 1€ Job resigniert hat obwohl ihm die Folgen bekannt waren, im Fall einer kompletten streichung, sofort in den Untergrund geht und nie ieder zurück kommt.
So geschehen bei mir im Alter von 18 Jahren. Ich bin erst wieder zurück gekommen, als mich die WASG auf die politische Ebene gesetzt hat. Also dafür kann man der linken tatsächlich mal dankbar sein, ein Terrorist weniger, ein guter (vom herz her) Politker mehr :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Neustrukturierung der Kompetenzen der Arbeitsagentur
BeitragVerfasst: Freitag 30. Juli 2010, 00:19 
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Markus Giersch hat geschrieben:
Ich könnte noch einen Grund anführen, weshalb Transferdienstleister binnen eines Jahres die Vermittlungsquoten von 80% erreichen. Könnte vieleicht auch daran liegen, das die alleine mit der vermittlung Gelder generieren. Für jede Vermittluing 2000€ auf die Hand. Dabei ist unerheblich wie die vermittelte Stelle ist. Das einzigste wichtige ist, das die einen betsimmten Vertarg unterschreiben und eine gewisse Zeit dabei sind um die volle Subvention zu erhalten. Das können pro Mitarbeiter bis zu 8000€ für 6 Monaten sein ^^


Hier irrst Du Dich aber Markus. Das was Du meinst mit den 2000 Euro sind die Vermittlungsgutscheine. Transferdienstleister bzw. Transfergesellschafter erhalten keine Vermittlungsgutscheine und können generell für ihre Vermittlungsdienstleistungen KEINE staatlichen Mittelm in Anspruch nehmen. Die Finanzierung erfolgt durch die personalabgebenden Unternehmen (Rechtsgrundlage bilden die §§ 216 a und b des SGB III). Und die Gutshcheine sind ein Flop. Woher nimmst Du das mit den 8.000 Euro?? Kann ich nicht nachvollziehen.

Markus Giersch hat geschrieben:
Das ist die einzigste logische Konsequenz. Jedoch kommen dann die ganzen Regierungsparteien und Anhänger an und labern dich mit der DDR zu... Aber mal ehrlich, wir haben schion wieder eine Planwirtschaft, der Staat hängt schon wieder so tief in der Wirtschaft, so das der Staat nurnoch das Werkzeug der Wirtschaft ist. Sozusagen das Werkzeug um sich das Land den Bedürfnissen anzupassen ^^ Klasse!


Ich sehe generell eher eine Tendenz, dass der Staat zu viel in der Wirtschaft rumwerkeln will als umgekehrt.

Aber die Arbeitsagenturen und auch die Argen sind nach wie vor hoheitlich organisiert und deren Qualifizierungsplanung läuft, und da hast Du recht Markus, wie in der Planwirtschaft. Qualifizierungen werden nicht Bedarfs- und / oder zukunftsgerecht geplant sondern vom grünen Tisch aus nach irgendwelchen Ideen die die Bildungsträger auch noch selber einbringen. Da hast Du dann recht, dass sich die Agenturen von der (Weiterbildungs)wirtschaft vorführen lässt.

Markus Giersch hat geschrieben:
Ich finde, das diese verträge zwischen Jobcenter (oder ARge!?!?) und den Tarnsfergesellschaften sofort aufgekündegt werden muss.


Es gibt gar keine Markus, echt nicht.

Markus Giersch hat geschrieben:
Wenn ich jetzt zB. das manche Träger für die Arge Einzehandelskauifleute ausbilden, dann frage ich mich: Wozu?


Das ist genau die richtige Frage, wozu. Genau so wird es aber praktiziert. Warum bildet man nicht im Bereich Elektrik, Elektronik aus, wo Leute händeringend gesucht werden??

Markus Giersch hat geschrieben:
Also ich denke mal unsere SIchtweise geht in eine Richtung. Auch höre ich heraus das Du nicht daran glaubst das die Vollbeschäftigung (sozialversicherungspflichtig!!!!) in Deutschland möglich ist? Also du gehst auch davon aus, das ein gewisser Prozentsatz einfach mitgeschliffen werden muss!?


Definiert mal eben Vollbeschäftigung. Inzwischen ist so ziemlich jedem klar, dass es immer eine Sockelarbeitslosigkeit geben wird.

Markus Giersch hat geschrieben:
Und für Arbeitswillige haben wir ohnehin was besonderes. Also es ist so gedacht (glaube steht nett im Programm, ist aber so gedacht), dass jeder Arbeitslose erstmal selber entscheiden kann ob er arbeitswillig ist oder nicht. Die die nicht arbeitswillig sind haben sofort Ruhe vom Amt. Dem seine Hilfe beläuft sich dann aber auf das unterste Niveau. Das bedeutet: Wohnung wird bezahlt (warm), einmalige Sachen wie Waschmaschine, TV usw. wird entweder gestellt oder muss extra beantragt werden, und dann noch etwas zum leben. Es würde für diese Person noch in etwa der Betrag dazu kommen, denn man auch heute bekomemn würde. ca. 350 - 400€ Pro Person. Die haben dann aber auch wirklich Ruhe und müssen sich nurnoch wohlwollend in der Gesellscjhaft verhalten (keine krummen Geschäfte, kein Nebenjob, kein extra Nebenbei etc.)


Was machen wir, wenn sich alle für diese Möglichkeit entscheiden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Neustrukturierung der Kompetenzen der Arbeitsagentur
BeitragVerfasst: Freitag 30. Juli 2010, 10:32 
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Zitat:
Hier irrst Du Dich aber Markus. Das was Du meinst mit den 2000 Euro sind die Vermittlungsgutscheine. Transferdienstleister bzw. Transfergesellschafter erhalten keine Vermittlungsgutscheine und können generell für ihre Vermittlungsdienstleistungen KEINE staatlichen Mittelm in Anspruch nehmen. Die Finanzierung erfolgt durch die personalabgebenden Unternehmen (Rechtsgrundlage bilden die §§ 216 a und b des SGB III). Und die Gutshcheine sind ein Flop. Woher nimmst Du das mit den 8.000 Euro?? Kann ich nicht nachvollziehen.

Stimmt, das waren die Zeitarbeitsunternehmen die mit der Agentur ne Vereinbarng haben... Voll verwechselt mit Transfergesellschaft ^^
Aber wie ich auf die 8000€ in 6 Monaten komme, dass kann ich erklären (weil dasstimmt tatsächlich):
Also man bekommt mit diesem Vermittlungsgutschein 2000€ für eine unbefristete Anstellung. Desweiteren zahlt die Agentur (oder Jobcenter?) bis zu 6 Monate 50% des Gehalts. Maximal jedoch 1000€ im Monat (steht auf den Gutscheinenn drauf ^^). Macht zusammen bei voller Ausschöpfung 8000€ pro Kopf und 6 Monate.
Zitat:
Ich sehe generell eher eine Tendenz, dass der Staat zu viel in der Wirtschaft rumwerkeln will als umgekehrt.

Ob jetzt sorum oder sorum, Fakt ist das der eine der Handlanger vom anderen ist ^^ Und der Kuchen der Aufgeteilt wird nennt sich "Fussvolk" oder sowas... :happy:

Ich finde der Staat sollte nur die Rahmenbedingungen vorgeben, und sich ansonsten aus der Wirtschaft komplett raus halten (und nurnoch überwachen).
Zitat:
Es gibt gar keine Markus, echt nicht.

Jaaaaa !!!! :rastaman:
Verwechselt mit Zeitarbeit ^^

Zitat:
Was machen wir, wenn sich alle für diese Möglichkeit entscheiden?

Dann würde ich mir mal Gedanken machen weshalb die Leute lieber nur am Existenzminimum leben als mit Arbeit ein normales Leben führen zu können ^^
Ich gehe auch ganz fest davon aus, dass so Leute wie ich wieder anständig arbeiten gehen wenn die Arbeit und alles drum herum wieder normal ist. Ich persönlich finde das die ARbeitswelt alles andere als normal ist. Ich will mal sogar behaupten, wir sind die Generation die in den Genuss einer Fetten Krise kommen wird die schon lange nicht mehr da war und auch nicht mehr kommen wird (die kommt noch die Krise).
Ich kann mir nicht vorstellen das alle nicht arbeiten wollen. Ich denke mal so 20 % der heutigen Arbeitslosen haben tatsächlich kein Bock. Aber das ist jetzt nur eine Zahl die ich auf eine vermutung von Dir stütze. Hatten wir irgendwo davor wo es um die Erfolgsquoten von Transfergesellschaften ging. Und letztendlich hat man dann nru 2 Möglichkeiten, man zwingt die Leute zu den bestehenden Bedingungen arbeiten zu gehen (Zwangsarbeit), oder man ändert die Bedingen derart dass die Anreize überwiegen.

Ganz nebenbei ist es günstiger für den Steuerzahler alle nach unserem System zuhause rumgammeln zu lassen, als die alle in 1€ Jobs zu stecken. Hört sich ironisch an, ist aber so, da die Träger meistens mehr Geld erhalten, als der Hilfsempfänger erhält ^^ Ist aber keien Lösung alle zuhause rumsitzen zu lassen - schon klar ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Neustrukturierung der Kompetenzen der Arbeitsagentur
BeitragVerfasst: Freitag 30. Juli 2010, 22:40 
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Ok, und was machen wir jetzt mit den Argen?

RS_LE hat geschrieben:
Die Arge soll eine reine soziale, verwaltende Nachteilsausgleichsfunktion erfüllen. Die Aktivierung soll der freie Markt übernehmen, sprich Personalagenturen.


Also Arge zahl soziale Unterstützung aus.

Personalagenturen übernehmen die berufliche Integration. Was mach die Agentur für Arbeit. Wie wird was finanziert Rs_LE?

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 Betreff des Beitrags: Re: Neustrukturierung der Kompetenzen der Arbeitsagentur
BeitragVerfasst: Freitag 30. Juli 2010, 22:46 
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Achso, was machenmit den ARgen?

Ähm, erstmal wieder Jobcenter und Arge zusammen legen damit es wieder der staatlichen Obhut unterliegt.
Also eins von beiden gibts danach nett mehr, wenn ichs mir bequem machen will gibts die Arge nett mehr ^^
Dann haut nämlcih auch die Aussage von RS_LE hin

RS_LE hat geschrieben:
Die Arge soll eine reine soziale, verwaltende Nachteilsausgleichsfunktion erfüllen. Die Aktivierung soll der freie Markt übernehmen, sprich Personalagenturen.


Und das sehe ich dann genauso, das die neue alte Institution alle Aufgaben übernimmt. Denn letztendlich kommt das Geld von der gleichen Quelle ^^ Warum also ein doppelter "Wasserkopf" und getrennte Arbeitswege!?
Zitat:
...Personalagenturen übernehmen die berufliche Integration...

Ähm nein, das ist Aufgabe der vorher genannten "Institution".
Personalagenturen machen wieder das, was sie davor gemacht haben...

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