*
*

D E M O K R A T I S C H E

P A R T E I

D E U T S C H L A N D S

Dein letzter Besuch: Freitag 30. Juli 2010, 08:07 Aktuelle Zeit: Freitag 30. Juli 2010, 08:07

Alle Zeiten sind UTC + 2 Stunden [ mitteleuropäische Sommerzeit (MEZS) ]




 [ 19 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Oktober 2008, 08:03 
Offline
Info-Bot

Registriert: 26.07.2006
Beiträge: 22
Postleitzahl: 53117
Land: Deutschland
Zitat:
Liebe Freundinnen und Freunde des Erwerbslosen Forum Deutschland,
die folgende Nachricht ist sicher für Euch alle ein Hoffnungschimmer.
Liebe Grüße
Das Erwerbslosen Forum Deutschland

- Hessisches Landessozialgericht: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig

Hartz IV-Armut kommt vor das Bundesverfassungsgericht
Diskussion im Forum hier:
http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/28182-hessisches-landessozialgericht-hessen-%E4sst-hartz-iv-regels%E4tze-%FCberpr%FCfen-3.html

Darmstatt - Nach einer heutigen Entscheidung des hessischen Landessozialgerichts reichen die Hartz IV-Regelsätze nicht aus, um das soziokulturelle Existenzminimum der Arbeitslosen zu sichern. Damit die entsprechenden Passagen des Sozialgesetzbuchs II dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt. Die pauschalen Sätze, die der Gesetzgeber für bedürftige Arbeitslose und ihre Kinder festgesetzt hat, sind nach Ansicht der Darmstädter Richter zu niedrig und verstoßen gegen die Menschenwürde der Arbeitslosen, gegen den verfassungsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz, gegen das Schutzgebot für Ehe und Familie sowie gegen das Rechts- und Sozialstaatsprinzip.

»Das Bundesverfassungsgericht fordert einen Schutz des Existenzminimums ohne wenn und aber«, sagte der Vorsitzende Richter Jürgen Borchert bei Bekanntgabe des Beschlusses. Doch der Gesetzgeber habe die Regelsätze so begrenzt, dass allenfalls das »nackte Überleben« gewährleistet sei.

Anlass für das Verfahren war die Klage einer Familie aus Eschwege. - Vater, Mutter und eine 14 Jahre alte Tochter. Die Arbeitsagentur Werra-Meisner hatte ihnen im Jahr 2005 einen monatlichen Betrag von knapp 830 Euro zugesprochen, je 311 Euro für die Eltern und 207 Euro für die Tochter. Hinzu kamen Miete und Heizkosten. Die Summe entsprach zwar den gesetzlichen Vorgaben, aber die Familie K. sah ihr Existenzminimum nicht gedeckt und forderte nachträglich eine monatliche Aufstockung um 355 Euro. Vor allem für die Tochter würde das Geld hinten und vorne nicht reichen. Das Kind könne sich kaum Hefte, Schuhe oder Klassenfahrten leisten.

Bislang hatten schon mehrere Arbeitslose haben erfolglos versucht, die Regelsätze des Sozialgesetzbuchs II gerichtlich auszuhebeln. Das Bundessozialgericht hatte die Hartz IV-Armut 2006 gebilligt, ein Urteil über die Summe für Kinder steht Mitte November an. .

Familie K. hatte ihren Bedarf genau beziffert und das Gericht stützte seine Entscheidung auch auf die Aussage mehrerer Gutachter. In der mehr als sechs Stunden dauernden Verhandlung wurden die Berechnungsmethoden des Gesetzgebers kritisierten. Nachdem vier Gutachten zur Bedarfsbemessung eingeholt worden waren, beanstandeten die Darmstädter Richter, dass der besondere Bedarf von Familien mit Kindern durch die Regelleistungen nicht berücksichtigt werde. Für die Begrenzung der Leistung für Kinder auf 60 Prozent des Regelsatzes eines Erwachsenen fehle es an einer hinreichenden Begründung. Nicht ersichtlich sei auch, weshalb 14- jährige Kinder trotz höheren Bedarfs die gleiche Summe erhielten wie Neugeborene. Das Bundesverfassungsgericht habe bereits 1998 bei der Prüfung der Steuerfreibeträge den damals geltenden Regelsatz für Kinder beanstandet, weil dieser den außerschulischen Bildungsbedarf nicht berücksichtige. Diese höchstrichterliche Entscheidung sei bei der Hartz-IV-Gesetzgebung nicht beachtet worden, kritisierte das Landessozialgericht. Die Regelsätze seien weder mit der Menschenwürde, noch mit dem Gleichheitsgebot und dem sozialen Rechtsstaat vereinbar.

Beim Bundesverfassungsgericht wird nun die Frage anstehen, wie viel Gestaltungsspielraum der Gesetzgeber hat, wenn es um Hilfe für Bedürftige geht. In welchem Umfang können Gerichte statistische Methoden kontrollieren oder verwerfen? Der Vertreter der Bundesregierung kritisierte, die Sozialgerichte hätten schon »viel Kreativität darin bewiesen, Gesetze verfassungskonform auszulegen und sich als Bedarfslückenschließer zu betätigen«. Was volkswirtschaftlich wünschenswert sei, sei juristisch nicht immer zwingend. (Az. L 6 AS 336/07).

http://www.elo-forum.net/hartz-iv/hartz ... 92035.html <http://www.elo-forum.net/hartz-iv/hartz-iv/-200810292035.html>

--------------------------------------------

Pressekontakt

Erwerbslosen Forum Deutschland
Martin Behrsing
Schickgasse 3
53117 Bonn
Tel.: 0228 2495594
Mobil: 0160 99278357
Fax: 0180 5039000 3946
http://www.erwerbslosenforum.de <http://www.erwerbslosenforum.de> redaktion@erwerbslosenforum.de <mailto:redaktion%40erwerbslosenforum.de>
Spendenkonto:
Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06
---
--------------------------------------------
Erwerbslosen Forum Deutschland

Schickgasse 3
53117 Bonn
Tel.: 0228 2495594
Mobil: 0160 99278357
Fax: 0180 5039000 3946
http://www.erwerbslosenforum.de
redaktion@erwerbslosenforum.de
Spendenkonto:
Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn
BLZ 380 500 00
Konto 1900 0573 06
--------------------------------------------


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2009, 14:08 
Offline
Info-Bot
Benutzeravatar

Registriert: 26.07.2006
Beiträge: 1383
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
20.12.2007
Das Bundesverfassungsgericht hat geschrieben:
Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -
Pressemitteilung Nr. 118/2007 vom 20. Dezember 2007
Urteil vom 20. Dezember 2007 – 2 BvR 2433/04; 2 BvR 2434/04 –

Hartz IV-Arbeitsgemeinschaften mit Verfassung nicht vereinbar

Mit Urteil vom 20. Dezember 2007 hat der Zweite Senat des
Bundesverfassungsgerichts Kommunalverfassungsbeschwerden von Kreisen
und Landkreisen gegen organisatorische Regelungen des
Sozialgesetzbuches Zweites Buch (Grundsicherung für Arbeitsuchende)
teilweise stattgegeben. Soweit sich die Beschwerdeführer gegen die
Zuweisung der Zuständigkeit für einzelne Leistungen der Grundsicherung
für Arbeitsuchende ("Hartz IV") ohne vollständigen Ausgleich der sich
daraus ergebenden finanziellen Mehrbelastungen gewandt hatten, wurden
die Beschwerden zurückgewiesen. Die in § 44b SGB II geregelte Pflicht
der Kreise zur Aufgabenübertragung der Leistungen nach dem
Sozialgesetzbuch Zweites Buch (Grundsicherung für Arbeitsuchende) auf
die Arbeitsgemeinschaften und die einheitliche Aufgabenwahrnehmung von
kommunalen Trägern und der Bundesagentur für Arbeit in den
Arbeitsgemeinschaften verletzt jedoch die Gemeindeverbände in ihrem
Anspruch auf eigenverantwortliche Aufgabenerledigung und verstößt gegen
die Kompetenzordnung des Grundgesetzes.

(...)

Quelle: http://www.bundesverfassungsgericht.de/ ... 7-118.html

27.01.2009
Kostenlose-Urteile.de hat geschrieben:
Bundessozialgericht hält abgesenkte Hartz-IV-Leistungen für Kinder unter 14 Jahre für verfassungswidrig
Vorlage des Bundessozialgerichts an das Bundesverfassungsgericht

Der für Kinder bis 14 Jahre geltende Hartz-IV-Satz ist nach Auffassung des Bundessozialgerichts verfassungswidrig. Der Gesetzgeber habe den Satz nicht ausreichend begründet. Die Richter setzten daher zwei Verfahren aus und riefen das Bundesverfassungsgericht an.

(...)

Quelle: http://www.kostenlose-urteile.de/newsview7337.htm

22. März 2009
Welt.de hat geschrieben:
Merz greift Rüttgers im Jobcenter-Streit scharf an
Von Margaret Heckel 22. März 2009, 01:22 Uhr

Der CDU-Abgeordnete Friedrich Merz hat seinen Parteifreund Jürgen Rüttgers in scharfen Worten aufgefordert, dessen Generalsekretär Hendrik Wüst zurückzupfeifen. "Die Bundestagsfraktion braucht auch von Herrn Wüst keine Belehrungen", heißt es in einem Fax an Rüttgers, das der "Welt am Sonntag" vorliegt. Hintergrund ist das Scheitern des von Rüttgers und Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) ausgehandelten Kompromisses zur Neuordnung der Jobcenter.

(...)

Quelle: http://www.welt.de/wams_print/article34 ... rf-an.html


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Dienstag 20. Oktober 2009, 19:02 
Offline
Info-Bot
Benutzeravatar

Registriert: 26.07.2006
Beiträge: 1383
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
FAZ.net hat geschrieben:
Hartz-IV
Was ein Mensch zum Leben braucht
Von Sven Astheimer


20. Oktober 2009 Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat am Dienstag klargemacht, dass es nicht nur die Hartz-IV-Leistungen für Kinder, sondern auch die von Erwachsenen und damit die Berechnungsgrundlage für die Sozialhilfe überprüfen will. Derzeit beträgt der Regelsatz, auf dessen Basis das Arbeitslosengeld II berechnet wird, 359 Euro je Volljährigem im Monat. Für Kinder wird er anteilig abgeleitet: Bis zum Alter von sechs Jahren werden 215 Euro gezahlt, bis 14 Jahre 251 Euro und danach bis zum 18. Geburtstag 287 Euro.

(...)

Quelle: http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C8 ... ntent.html


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 23:33 
Offline
Info-Bot

Registriert: 26.07.2006
Beiträge: 22
Postleitzahl: 53117
Land: Deutschland
Liebe MitstreiterInnen,

am Dienstag, den 9.2. wird das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zu den Hartz IV-Regelsätzen verkünden. Wir wollen nicht schon im Vorfeld über das Urteil spekulieren, sondern werden uns unmittelbar am Tag der Urteilsverkündung mit einer Pressemitteilung dazu äußern.

Anlässlich der Urteilsverkündung wollen in vielen Städten Menschen aktiv werden, um öffentlichen Druck für höhere Regelleistungen zu machen: Vor Arbeitsagenturen und Jobcentern, in Fußgängerzonen, vor Parteibüros. Vielleicht wollt Ihr Euch daran beteiligen oder in Eurer Stadt selbst eine Aktion starten, die in diesen Rahmen gestellt werden soll. Die Materialien unserer Bündnisplattform bieten sich dafür hervorragend an und können kostenlos bestellt werden. (Bestellbar bei: info@klartext-info.de oder per Post: Rainer Roth - Berger Str. 195 - 60385 Frankfurt). Zudem gibt es auch vom Erwerbslosen Forum Deutschland ein Flugi, dass ausgedruckt und verteilt werden kann.
(http://www.elo-forum.org/attachments/ag ... -etwa_.pdf )

Wir sollten die Zeit vor, während und nach der Urteilsverkündung vor allem zum Anlass nehmen, unsere eigenen Forderungen verstärkt in die Öffentlichkeit zu bringen.
Unsere Forderung nach einem Eckregelsatz von 500 Euro wirkt nicht nur der Mangelernährung, die mit 3,94 Euro pro Tag für einen Erwachsenen vorprogrammiert ist, entgegen (bei Paaren pro Person nur 3,55 Euro pro Tag), sondern auch dem Ausschluss der Hartz-IV-BezieherInnen aus dem gesellschaftlichen Leben.

Da sich das Gerichtsurteil auch mit den Kinderregelsätzen auseinandersetzen wird, möchten wir darauf hinweisen, dass die Forderung nach mindestens 500 Euro Eckregelsatz auch erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der Kinderregelsätze hat.
Wenn die bisherigen Prozentsätze beibehalten würden, würden die Regelsätze für Kinder unter 6 Jahren auf 300 Euro steigen, die für Kinder von 6 bis 13 Jahren auf 350 Euro und die von 14 bis 17-Jährigen auf 400 Euro. Hinzuzurechnen wären noch die auf die Kinder entfallenden anteiligen Warmmieten, da diese bekanntlich auch zum Hartz-IV-Niveau dazu gehören (Beispiele: Haushalte von Alleinziehenden mit einem Kind 190 Euro, für Paare mit einem Kind 144 Euro, für Haushalte von Alleinerziehenden mit zwei Kindern 129 Euro, für Paare mit zwei Kindern 113 Euro pro Kind; Bundesagentur für Arbeit, Grundsicherung für Arbeitssuchende, Bedarfe, Leistungen und Haushaltsbudget, Juli 2008, 13).
Nach einer Erhöhung des Eckregelsatzes auf 500 Euro würden sich die durchschnittlichen anerkannten Bedarfe von Kindern somit wie folgt erhöhen:
bei Kindern unter 6 Jahren auf einen Betrag zwischen 413 und 490 Euro
bei Kindern zwischen 6 und 13 Jahren auf einen Betrag zwischen 463 und 540 Euro und bei Kindern zwischen 14 und 17 Jahren auf einen Betrag zwischen 513 und 590 Euro. Diese Beträge dürften aufgrund erheblich gestiegener Heizkosten heute wesentlich höher sein.

Wir möchten Euch also anbieten:
a) unser kostenloses Flugblatt zu bestellen. Inzwischen sind über 40.000 Flugblätter von uns zur Verfügung gestellt worden.
b) Unterschriften unter die 500-Euro-Forderung zu sammeln bzw. online zu unterzeichnen (etwa 6.000 Unterschriften sind bisher gesammelt) und
c) unsere Broschüre zu bestellen "Hartz IV: Fördern durch Mangelernährung" (bisher sind 3.800 Exemplare davon in Umlauf).
Sie kostet nur einen Euro pro Stück. Ab zehn Exemplaren ohne Porto. Wenn die Broschüre bestellten Flugblättern beigelegt werden soll, ebenfalls ohne Porto.
d) unsere Website www.500-euro-eckregelsatz.de zu besuchen, auf der ihr den jeweils letzten Stand unserer Aktivitäten verfolgen könnt.
e) Anlässlich der Urteilsverkündung wollen in vielen Städten Menschen aktiv werden, um öffentlichen Druck für höhere Regelleistungen zu machen: Vor Arbeitsagenturen und Jobcentern, in Fußgängerzonen, vor Parteibüros.

Vielleicht wollt Ihr Euch daran beteiligen oder in Eurer Stadt selbst eine Aktion starten, die in diesen Rahmen gestellt werden soll. Die Materialien unserer Bündnisplattform bieten sich dafür hervorragend an.

Mehr Informationen gibt es auf einer Kampagnenseite des Aktionsbündnisses Sozialproteste: http://www.die-soziale-bewegung.de/2010 ... ktionstage
Dort gibt es auch Kontaktmöglichkeiten, damit Ihr Eure eigene Aktion ankündigen könnt.

Wir freuen uns auch, Euch mitteilen zu können, dass der Parteivorstand der Partei DIE LINKE unsere Plattform unterschrieben hat: http://www.500-euro-eckregelsatz.de/19-2009121972.html

Mit solidarischen Grüßen

Martin Behrsing (Erwerbslosen Forum Deutschland)
Frank Eschholz (Soziale Bewegung Land Brandenburg)
Rainer Roth (Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne)
Edgar Schu und Helmut Woda (Aktionsbündnis Sozialproteste)


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Montag 8. Februar 2010, 13:20 
Offline
Info-Bot
Benutzeravatar

Registriert: 26.07.2006
Beiträge: 1383
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Focus.de hat geschrieben:
Jobcenter
Union will doch Grundgesetzänderung

Die vom Verfassungsgericht verlangte Neuordnung der Jobcenter will die Union über eine Grundgesetzänderung regeln. Nach einem Gespräch mit den Unions-Ministerpräsidenten und der Fraktionsspitze über die Jobcenter sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, man habe sich auf eine Grundgesetzänderung verständigt. Die Änderung solle nun mit der SPD verhandelt werden.

[...]

Quelle: http://www.focus.de/politik/weitere-mel ... 78055.html


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Montag 8. Februar 2010, 13:22 
Offline
DPD Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 28.07.2006
Beiträge: 5718
Wohnort: Frankfurt Nord
Postleitzahl: 60437
Land: Deutschland
Typisch CDU, und wieder die handschrift der Vergangenheit.
Warum sollte man seine Politik an das GG anpassen wenn man das GG an seine Bedürfnisse anpassen kann.
Mein Gott, soll die CDU doch gleich den Notstand ausrufen... Können die sowieso bald machen wenn Deutschland auch offiziel bankrott ist...

_________________
Bild


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Dienstag 9. Februar 2010, 12:03 
Offline
Info-Bot
Benutzeravatar

Registriert: 26.07.2006
Beiträge: 1383
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
NZZ.ch hat geschrieben:
9. Februar 2010, 10:16, NZZ Online
Hartz-IV-Sätze verstossen gegen deutsches Grundgesetz
Bundesverfassungsgericht schreibt Neuregelung bis Jahresende vor



Die Hartz-IV-Regelungen in Deutschland sind verfassungswidrig. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gab am Dienstag dem Gesetzgeber auf, die Vorschriften bis zum Jahresende neu zu fassen.

[...]

Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/internati ... 81911.html


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Februar 2010, 14:18 
Offline
Info-Bot
Benutzeravatar

Registriert: 26.07.2006
Beiträge: 1383
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Welt.de hat geschrieben:
Verfassungsgerichtsurteil
Unions-Politiker für niedrigere Hartz-IV-Sätze
Von Martin Roy, 10. Februar 2010, 09:41 Uhr

In der Union wird nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes der Ruf nach einer Kürzung des „Hartz IV"-Regelsatzes von 359 Euro laut. „Das Bundesverfassungsgericht hat nicht gesagt, dass die 'Hartz IV'-Sätze zu niedrig sind", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe in der Unions-Bundestagsfraktion, Peter Weiß (CDU).

[...]

Quelle: http://www.welt.de/news/article6329037/ ... aetze.html


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Februar 2010, 14:26 
Offline
DPD Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 28.07.2006
Beiträge: 5718
Wohnort: Frankfurt Nord
Postleitzahl: 60437
Land: Deutschland
Diese Reaktion habe ich erwartet ^^

Was erwartet man überhaupt von vollzeitstudierenden Paragraphenreitern (Juristen)?

Ich hätte da noch eine Anmerkung für die Inteligenzbolzen der Union und FDP:
„Das Bundesverfassungsgericht hat nicht gesagt, dass die 'Hartz IV'-Sätze zu niedrig sind", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe in der Unions-Bundestagsfraktion, Peter Weiß (CDU).
"Danach wurde aber nicht gefragt!" sage ich. ^^

Bei der überaus phantasievollen Urteilsauslegung der Union und FDP könnte man auch noch anschliesen das die CDU verfassungsfeindlich ist, den was anderes haben die Richter nicht gesagt !!! ^^

Jaja, liebe Union und FDP usw... Scheist die Scheise bloß nicht zu weit, wenn wir da sind geht das nicht mehr, dann werden ihr an eurem eigenen Scheis ersticken!

_________________
Bild


Zuletzt geändert von Markus Giersch am Mittwoch 10. Februar 2010, 14:26, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Hartz IV-Regelsätze sind verfassungswidrig
Neuer BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Februar 2010, 21:30 
Offline

Registriert: 23.06.2009
Beiträge: 79
Wohnort: FRANKFURT / MAIN
Postleitzahl: 60486
Land: Deutschland
CDU/CSU = CUP ( Cristlich unsoziale Partei)

Ja, die Reaktionen Made Prof. Un(SINN) und Hass BILD Zeitung war vorausszusehen.
Die Regelsätze Hartz4 höher oder niedriger? Welche Frage? Ich denke mal, mann sollte alles daran setzen, das die Leute wieder mit eigene Hände Arbeit Ihre Existenz sichern können. Das heisst aber nicht für 1 Euro 50 zig mehr [EDIT: Wort gelöscht um nicht den NS zu verharmlosen] Zwangsarbeit zu verrichten, wie es die Neoliberalen gerne hätten. Nein, sondern auch mind. so viel Einkommen haben, dass die Armutsgrenzen überschritten wird. Diese steht ja nach meiner Erkenntniss derzeit bei 913 Euro!

Ich habe mal nachgesehen was andere Länder für eine Mindestsicherung haben:

Beitragsunabhängige Mindestunterstützung in den EU-Staaten pro Monat (für eine alleinstehende Person, 35 - 65 Jahren)
1. Dänemark: 1 277 Euro
2. Luxemburg: 1 199 Euro
3. Irland: 885 Euro
4. Belgien: 726 Euro
5. Großbritannien: 660 Euro
6. Niederlande: 615 Euro
Beitragsunabhängige Mindestunterstützung in den EU-Staaten pro Monat (für eine alleinstehende Person, 35 - 65 Jahren)
7. Frankreich: 455 Euro
8. Österreich*: 454 Euro
9. Zypern: 452 Euro
10. Finnland: 417 Euro
11. Malta: 381 Euro
12. Deutschland: 359 Euro
* regional verschieden
Beitragsunabhängige Mindestunterstützung in den EU-Staaten pro Monat (für eine alleinstehende Person, 35 - 65 Jahren)
19. Polen: 95 Euro
20. Litauen: 91 Euro
21. Estland: 64 Euro
22. Lettland: 53 Euro
23. Rumänien: 30 Euro
24. Bulgarien: 24 Euro
Für ein reiches Land wie Deutschland äußerst beschämend der Platz 12.
Ich denke schon das die allg. Hartz 4 Sätze um die 500 Euro liegen sollten, aber besser wäre das die Leute in Arbeit kommen und für welche, wo es nicht mehr geht, ein Existenzsicherndes Geld einzuführen von mind. 500 Euro, aber ehrer aufwärts in der Höhe.

Ich bin kein Hellseher , aber die negative Stimmung, die jetzt CDU /CSU & FDP gehen Hartz4 Empfänger machen, wird sich bei der NRW Wahl böse auswirken. Es heisst hier endlich aufzuwachen.... :violent1:

_________________
„Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.”

Albert Einstein


Zuletzt geändert von Markus Giersch am Donnerstag 11. Februar 2010, 10:14, insgesamt 1-mal geändert.
Beitrag editiert wegen NS verharmlosung


Nach oben
  
 
 [ 19 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 2 Stunden [ mitteleuropäische Sommerzeit (MEZS) ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: CommonCrawl [Bot] und 0 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  

Impressum & Informationen

Kostenloser Backlink für Mandatsträger und Parteien

blogoscoop

Webnews

RSS Verzeichnis

BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor

Design by Bundesbanner "Schwarz-Rot-Gold" - Bund der Demokraten e.V.
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Kontakt / Impressum

facebook





RSS Verzeichnis

www.commvote.de

Webspace zur Verfügung gestellt von Schonecke EDV